Dies ist ein SPS-Programm für den Wasserfüll- und -entleerungsprozess mit S7-1200 SPS.
Wasserfüll- und -entleerungsprozess
Problembeschreibung
In vielen Branchen oder Werken werden viele manuelle Wasserfüllsysteme zur Wasserspeicherung verwendet.
Das manuelle System hat viele Nachteile, wie z. B. Genauigkeit, Zeitverzögerungsprobleme, Flüssigkeitsverlust und Zeitaufwand.
Und aufgrund des manuellen Systems müssen wir einen Bediener für die Bedienung der Maschine einsetzen. Durch das manuelle System kommt es zu Wasserverschwendung.
Hier diskutieren wir ein halbautomatisches System.
Diagramm
SPS-Lösung
Um dieses Problem zu lösen, verwenden wir zur Programmierung eine S7-1200 SPS.
Hier verwenden wir zwei Sensoren zur Füllstandsmessung, einen für hohen Füllstand und einen für niedrigen Füllstand.
Wir verwenden ein Zufuhrventil (MV1) für den Füllzyklus des Tanks und ein Ablassventil (MV2) für den Entleerungszyklus des Tanks. Beide werden gemäß der Sensorlogik gesteuert.
Wenn der Wasserstand unter den niedrigen Pegel fällt, wird das Zufuhrventil automatisch eingeschaltet, und wenn der Wasserstand einen hohen Pegel erreicht und dies vom Hochpegelsensor erkannt wird, wird der Entladevorgang automatisch eingeschaltet.
Wenn ein hoher Pegel erkannt wird, wird ein Summer als Alarmsignal eingeschaltet. Der Zyklus wird gestoppt, wenn der Benutzer die Stopptaste auf dem Bedienfeld drückt.
SPS-Ein- und Ausgänge
Digitale Eingänge
- Start PB: I0.0
- Stop PB: I0.1
- TLB 1: I0.3
- TLB 2: I0.2
Digitale Ausgänge
- Zyklus EIN: Q0.0
- Ventil MV1 (Zufuhr): Q0.1
- Ventil MV2 (Abfuhr): Q0.2
- Rührwerk/Mischer M: Q0.3
- Summer: Q0.4
SPS-Wasserfüll- und -ablassvorgang
SPS-Programmerklärung
- Für diese Anwendung haben wir S7-1200 PLC und TIA-Portalsoftware zur Programmierung verwendet.
- In Netzwerk 1 haben wir einen Verriegelungskreis für den Zyklus-EIN-Ausgang (Q0.0) verwendet. Er kann durch Drücken von START PB (I0.0) gestartet und durch Drücken von STOP PB (I0.1) gestoppt werden.
- Wenn der Zyklus gestartet wird, überprüft das System den Füllstand des Tanks. Wenn der Tankpegel niedrig ist, wird der Fütterungsprozess gestartet, und wenn der Tankpegel hoch ist, wird der Entladezyklus gestartet.
- Der Einfachheit halber haben wir hier für beide Sensoren im Programm einen Schließerkontakt gewählt. Dies kann vor Ort durch Relaislogik erfolgen oder Sie können solche Sensoren verwenden.
- Wenn der Tank einen niedrigen Pegel erkennt, wird TLB 2 (I0.2) aktiviert und der Fütterungszyklus wird eingeschaltet. Hier haben wir den Öffnerkontakt von TLB1 (I0.3) gewählt, sodass der Fütterungszyklus gestoppt wird, wenn die SPS einen hohen Pegel erkennt.
- Wenn der Tank einen hohen Pegel erkennt, wird TLB 1 (I0.3) aktiviert und der Entladezyklus wird eingeschaltet. Hier haben wir den Öffnerkontakt von TLB2 (I0.2) gewählt, sodass der Entladezyklus gestoppt wird, wenn die SPS einen niedrigen Pegel erkennt.
- Mischer M (Q0.3) sollte während des Entladezyklus zum Mischen eingeschaltet sein.
- Hier haben wir auch einen Alarm für einen hohen Pegel berücksichtigt, um den Bediener zu informieren. Wenn TLB 1 (I0.3) erkannt wird, wird der Summer (Q0.4) aktiviert.
- Während aller Funktionen sollte der Zyklus eingeschaltet sein.
Laufzeittestfälle
Hinweis: Die obige SPS-Logik liefert eine grundlegende Vorstellung der Anwendung von SPS im Wasserfüll- und -entladeprozess. Die Logik ist begrenzt und stellt keine vollständige Anwendung dar.